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„Heiliges Spiel in unheiliger Welt“ | SN

„Wer schreiben könnte, wie Maradona Fußball spielte, wäre nicht von dieser Welt“, sagt Schriftsteller Albert Ostermaier. Vom Münchner Schriftsteller Albert Ostermaier sind unter dem Titel „Rote Asche“ Fußballtexte erschienen (Korrektur-Verlag), die zum Besten gehören, was in deutscher Sprache poetisch über das Kicken geschrieben wird.

SN: Herr Ostermaier, geht es Ihnen in Ihren Texten vorrangig um die politische Bedeutung des Fußballs?
Für Menotti war Fußball das Spiel der Freiheit, und Schiller meinte, der Mensch sei nur da ganz Mensch, wo er spiele. Allein dieser Freiheitsgedanke macht den Fußball politisch. Er hat sowohl eine integrative Kraft wie auch eine emanzipatorische. Mich hat immer die politische Dimension des Fußballs fasziniert, Fußballer wie Drogba, der einen Bürgerkrieg verhinderte durch Mut und Überzeugungskraft.

Quelle: Salzburger Nachrichten
Originalbeitrag : Salzburger Nachrichten PDF

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„Wie sehr sie uns fehlen. PEN-Autor*innen in der NS-Zeit“ | Radio Ö1

Robert Streibel, der Herausgeber des Buches „Wie sehr sie uns fehlen. PEN-Autor*innen in der NS-Zeit“ spricht im Radio Ö1 Interview, im Rahmen der Sendung  Ex Libris vom 10.03.2024, über den Verlust und die Aufarbeitung des Werks österreichischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil vertrieben oder ermordet wurden. Gestaltung: Peter Zimmermann

Quelle: Ö1 Radio Beitrag