Veröffentlicht am

„Wie sehr sie uns fehlen. PEN-Autor*innen in der NS-Zeit“ | Radio Ö1

Robert Streibel, der Herausgeber des Buches „Wie sehr sie uns fehlen. PEN-Autor*innen in der NS-Zeit“ spricht im Radio Ö1 Interview, im Rahmen der Sendung  Ex Libris vom 10.03.2024, über den Verlust und die Aufarbeitung des Werks österreichischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil vertrieben oder ermordet wurden. Gestaltung: Peter Zimmermann

Quelle: Ö1 Radio Beitrag

Veröffentlicht am

etcetera bespricht Schloss Leopoldskron

„Auf nach Leopoldskron! Dieses umfassende Werk macht Lust auf eine Zeit- und Kulturreise!“ befindet Eva Riebler im Literaturmagazin etcetera und umreißt in ihrer Kritik die großen Eckpunkte der Geschichte des Schloss Leopoldkron.

Anlässlich 75 Jahre Salzburg Global Seminar wurde dieses umfangreiche Werk an Carl Aigner u.a. in Auftrag gegeben. Dieses von der USA während der Besatzungszeit im amerikanischen Teil Österreichs gegründete Seminar diente zuerst als transatlantische Spange zum Austausch von Themen nationaler und globaler Interessen und ist mittlerweile im Dienste einer humanitären globalen Gesellschaft nicht wegzudenken.

Quelle: etcetera Online Artikel

Veröffentlicht am

Zum 250. Geburtstag von Novalis

Der Radiosender Ö1 strahlte zum 250. Geburtstag Novalis hörenswerte Beiträge über Werk und Autor Novalis aus.

Nikolaus Halmer gestaltete für die Reihe Dimensionen einen Beitrag über die Poetisierung der Welt zu Ehren des Dichters und Philosophen Novalis. Gudrun Hamböck schuf einen Beitrag mit Blütenstaub Fragmenten unter dem Titel Du holde Kunst für die Ö1 Radiothek.

Der Dichter und Philosoph Novalis (* 2.5.1772, + 25.3.1801) begann im Dezember 1799 mit seinem Roman Heinrich von Ofterdingen, der unvollendet blieb. Das Fragment wurde 1802 von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck veröffentlicht. Heinrich von Ofterdingen liegt mit einem Essay des zeitgenössischen deutschen Autors Andreas Maier (zuletzt erschienen Die Städte bei Suhrkamp) im Korrektur Verlag auf.

Veröffentlicht am

Understandingly.de liest Was uns krank macht, was uns heilt

Besonders erfreulich ist es zu erleben wie Prof. Schuberts Buch „Was uns krank macht, was uns heilt“ als neuer Klassiker gehandelt wird.

Understandingly.de, der Blog zur Mind-Body-Verbindung, empfiehlt das Buch in der Liste der 7 spannendsten Buchtipps zum Thema „Immunsystem stärken & Selbstheilungskräfte aktivieren“.

Quelle: Immunsystem stärken und Selbstheilungskräfte aktivieren? 7 Buchtipps!

Veröffentlicht am

Ein genauer Blick

faustkultur.de beleuchtet in der Besprechung von Alexandru Bulucz tiefgehend den Titel „Anneliese Botond: Briefe an Thomas Bernhard“.

Wären Menschen nicht von Natur aus übermäßig an Klatsch und Tratsch interessierte und für immer verschüttete Geheimnisse nicht ausstehen könnende Neugiernasen, sie würden nach der Lektüre versucht sein zu behaupten, dass die Briefedition durch den Verlust der einen Hälfte um Einiges hinzugewinnt. Was Botond im Sinn hatte, als sie zum Beispiel schrieb – „Zu unserem gemeinsamen Wochenende will ich jetzt nichts mehr sagen. Es kämen mir vermutlich zu viele oder zu wenig Worte. Ich bin Ihnen aber dankbar für diese zwei Tage.“ (28.1.64) –, wird keiner mit Sicherheit sagen können. Weitgehend von der autorschaftlichen Selbstinszenierung Bernhards verschont, überlässt die Briefedition also allen Raum der Perspektive Botonds auf ihn. Obwohl Bernhards dominante Art mit den Jahren zunehmend auch sie für ihn einnimmt, verliert die Lektorin zu keinem Zeitpunkt ihre Unabhängigkeit. Den endgültigen Beweis dafür erbringt sie schließlich, indem sie 1969 sowohl dem Verlag als auch ihrem noch nicht vierzigjährigen Schützling den Rücken kehrt.

Quelle: Territorium der Haifische